Die Nationalmannschaft hat wider erwarten eine großartige Weltmeisterschaft gespielt. Um solch eine Leistung abzurufen sind neben Fitness, technischem Können auch Motivation und der unbedingte Wille zum Sieg erforderlich. Dass Siege motivieren und das Team zusammenschweißen, erklärt sich von selbst. Aber auch Niederlagen, wie gegen Serbien oder Spanien, müssen gemeinsam verarbeitet werden. Gerade nach einer Niederlage ist Motivation gefragt und die ist eben auch im Unternehmen ein Muss. Wie kann man den Motivationswillen und gute Teamarbeit auf das eigene Unternehmen übertragen?
Zu diesem Thema holte Brunel am 18. Juni 2010 im Rahmen eines Workshops den ehemaligen Bundesligatrainer, Erich Rutemöller, zum Vortrag „Erfolg durch gute Teamarbeit – Parallelen zwischen Fußball und Wirtschaft“ an den Duisburger Innenhafen. „Fußball ist ein enormer Wirtschaftsfaktor, genau wie in der Marktwirtschaft entscheidet oft die Leistung des Teams über Erfolg und Misserfolg“, so Rutemöller. Doch worin unterscheiden sich Motivationsstrategien im Wirtschaftsleben und im Fußball? Ist es Unternehmen möglich, von Vereinen zu lernen? Erich Rutemöller gab anhand von Beispielen aus dem Fußball Praxis bezogene Tipps und Einblicke in die Welt des Fußball, die den 60 Teilnehmern erstaunliche Gemeinsamkeiten zwischen Fußballtrainern und Führungskräften aufzeigten. Die Formel ist einfach: Der Trainer und sein Betreuerstab = der Chef und seine Mitarbeiter.
Auch nicht am Fußball Interessierte konnten staunen, wie viele Berührungspunkte es zwischen Betrieb und Verein gibt und wie diese Erkenntnisse für den Unternehmenserfolg entscheidend sein können. Die „Faszination Fußball“ war passend zur WM eine gelungene Brücke zur Motivation im Unternehmen. Brunel ist fit für die WM im täglichen Unternehmensalltag.