MSV Arena - Kassner: "Pläne haben sich konkretisiert"
Vollzug kann Gerald Kassner noch nicht melden. Aber: "Die Pläne haben sich konkretisiert", sagt der Geschäftsführer der Schauinsland-Reisen GmbH. Das Unternehmen mit Sitz im Innenhafen soll bekanntlich Namensgeber der MSV-Arena werden. Die diesbezüglichen Verhandlungen seien, so Kassner, auf einem guten Weg. Schon in Kürze soll der Vertrag unterzeichnet werden.
Darüber hinaus besetzt Schauinsland in der kommenden Saison auch wieder die gleichnamige Ost-Tribüne, nimmt also in der Sponsoren-Hierarchie des Vereins die wichtigste Position ein. Schon damals bezeichnete Andreas Rüttgers, Leiter Flugdienst des Unternehmens und enger Vertrauter von Firmenchef Kassner, die Aktivität als Zukunfts-Signal. Das soll jetzt verstärkt werden, weil die Chefs des Familien-Unternehmens von der professionellen Arbeit beim MSV restlos überzeugt sind und sie als förderungswürdig erachten.
Wenn die neu zusammen gestellte MSV-Mannschaft das erste Heimspiel in der neuen Saison bestreitet, kommt der "Schauinsland-Arena" eine besondere Bedeutung zu. Wichtig ist sie für den Verein auch deshalb, weil der MSV die DFL-Bedingungen bis gestern erfüllen musste. Da kommt ein Vertrag mit dem Reise-Unternehmen den in Frankfurt vorzulegenden Unterlagen ein besonderes Pfund zu, gewissermaßen die "Lebensversicherung", mit dem man wuchern kann. MSV-Sportdirektor Bruno Hübner hofft, dass die Gespräche bald zum Abschluss kommen: "Dann können wir auch die personellen Planungen weiter konkretisieren."